• Guided Tour 1
  • Guided Tour 2
  • Guided Tour 3
  • Guided Tour 4
  • Guided Tour 5
25. Mai 2010 von Axel

Alles bestens bei Riester?

Der Erfolg hat viele Väter. Bundesregierung und Versicherungsbranche loben sich gegenseitig. 13 Millionen Deutsche haben eine so genannte Riester-Rente abgeschlossen, allesamt ganz normale Beitragszahler der gesetzlichen Rentenkasse. Und freuen sich auf höhere Renten. Also alles bestens?

Eine Riester-Versicherung ist ein Finanzprodukt, mit dem Versicherte für ihr Alter Geld zurücklegen können und dabei vom Staat unterstützt werden. Denn Riester und andere Finanzprodukte gleichen aus, dass die gesetzliche Rente immer kleiner wird. Weil Riester aber ein Finanzprodukt ist, soll es nicht nur dem Versicherten Segen bringen, sondern auch den Versicherungen. Das allerdings macht das ganze so kompliziert und undurchschaubar. Denn wenn die Finanzinstitute und Versicherungen häufig eines scheuen, dann ist das Transparenz bei den Kosten  ihrer Produkte.

Bei einer Riester-Rentenversicherung zeigen viele Produkte nicht, was für den Versicherten nach Ende seiner Überweisungen und nach Abschluss der staatlichen Förderung übrigbleibt. Die Kosten, die der Anbieter dem Kunden, dem Versicherten in Rechnung stellen darf, sind zur Zeit kaum überprüfbar. Riester-Produkte müssen einen Zins von 2,25 Prozent garantieren, sonst  sind sie nicht förderfähig. Aber von dieser Rendite darf die Versicherung ihre Kosten abziehen. Und weil die Riester-Rente besonders flexibel sein muss, sind diese Kosten oft besonders hoch. Eine schlechte Versicherung zahlt dann nun noch 1,5 Prozent Rendite. Eine gute Versicherung hingegen rund 2,5 Prozent. Und das macht bei zwanzig Jahren Beitragszahlung einen ganz schönen Batzen Geld.

Es lohnt sich also, zum Telefon zu greifen und verschiedene Angebote einzuholen.

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare

RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URL

Hinterlasse einen Kommentar