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9. Juni 2010 von Axel

Wohlstand in Gefahr

Nun haben wir es  mal wieder amtlich: Unser Wohlstand ist bedroht. Immer größer wird die Lücke zwischen unserem jetzigen Netto und unser späteren Rente. Das bestätigt die jüngste Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) von Anfang Juni. Rentenreformen lassen das Einkommen der Rentner deutlich sinken. Stark steigende Kosten für Gesundheit und Pflege schmälern die künftige Kaufkraft. Fazit der Studie „ Die Kaufkraft der Renten in der Zukunft“: Sparen, sparen, sparen. So weit so gut?

Tatsächlich verlieren die Deutschen ihren Glauben daran, im Alter durch die staatliche Rente gut abgesichert zu sein. Grund dafür ist die so genannte Versorgungslücke. Mit diesem Begriff bezeichnen Fachleute die Tatsache, dass zwischen Ihrem Einkommen und Ihrer voraussichtlichen Rente ein mehr oder weniger großer Unterschied besteht. Eine Lücke, eine Renten- oder Versorgungslücke.

Wie hoch diese Lücke ist, können Sie abschätzen, wenn Sie in den vergangenen Wochen Post von der Deutschen Rentenversicherung bekommen haben. Das Schreiben sagt Ihnen, wie hoch Ihre Rente ist, wenn Sie weiter so hohe Beiträge zahlen wie in den vergangenen fünf Jahren. Allerdings ist die Rente aus diesem Brief nicht der Betrag, der bei Ihnen später auf dem Konto landet. Denn der hängt von Ihrem Lebenslauf ab, von der Rentenpolitik, der Inflation, der Rendite Ihrer privaten Altersvorsorge und, und, und.

Sicher, Sie müssen privat vorsorgen. Aber lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen. Angaben dazu, wie viel Geld Sie heute in Ihre private Vorsorge stecken sollen, sind genauso spekulativ. Niemand weiß, wie sich die Gesundheitskosten entwickeln oder wie teuer Pflegedienstleistungen sein werden. Kein Versicherer kann heute glaubwürdig sagen, wie viel Geld in zehn zwanzig Jahren nötig sein wird, um Ihren Lebensstandard zu halten

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