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14. Juli 2010 von Bettina

Jobben für die Rente

Reich wird keiner beim Jobben, aber ein Vorteil des Studentenjobs ist: Das Geld gibt’s oft brutto für netto. Sonst würde sich manche Schicht im Telefonmarketing oder in der Kneipe auch gar nicht mehr lohnen.

Zu Recht hat der Gesetzgeber Studierende, die nebenher arbeiten, in vielen Fällen davon befreit, Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen. Allerdings nicht in allen. Die Deutsche Rentenversicherung weist in einer Infobroschüre darauf hin: Studierende, die in einem regelmäßigen Job monatlich mehr als 400 Euro verdienen, zahlen bis zu 9,95 Prozent ihres Gehalts in die Rentenkasse, der Arbeitgeber legt noch einmal den gleichen Betrag drauf. Selbst wer nicht regelmäßig jobbt, sondern nur jetzt in den Semesterferien arbeiten geht, könnte beitragspflichtig sein. Nämlich dann, wenn er mit mehreren Aushilfsjobs auf insgesamt über zwei Monate oder 50 Tage Arbeitszeit im Jahr kommt. Fällig sind dann ebenfalls 9,95 Prozent.

Auch wenn es mehr Spaß macht, sein Geld auszugeben: In manchen Fällen kann es sogar sinnvoll sein, freiwillig Beiträge zu zahlen und so Entgeltpunkte zu sammeln. Bei wem sich das lohnt, muss im Einzelfall mit Beratern der Deutschen Rentenversicherung geklärt werden. Irgendwann, ganz viel später, hat man dann wieder was davon – auf dem eigenen Rentenkonto.

Weiter Infos unter: www.deutsche-rentenversicherung-bund.de oder 0800 10004800 (kostenloses Servicetelefon)

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5 Kommentare »

  • Ich erachte es durchaus für sinnvoll sich über die Entgeltpunkte Gedanken zu machen. Natürlich macht es keinen Spaß gleich wieder in den Geldbeutel zu greifen um die Rentenkasse zu füttern. Aber mit ein wenig Weitblick sollte jeder den Sinn der Ausgabe erkennen.

    Kommentar by Sebastian — 27. Juli 2010 @ 08:32

  • Freiwillig sparen – ja; aber doch nicht bei der BfA!! Da hab ich doch nur die Garantie, dass am Ende weniger rauskommt, als ich eingezahlt habe… :-(

    Kommentar by Frank — 27. Juli 2010 @ 11:54

  • Na, ob sich das für Studenten “ganz viel später – auf dem Rentenkonto” lohnt, bezweifle ich jetzt mal : ) Zum einen bei dem Blick auf die Alterspyramide, zum anderen geht es bei vielen Studenten einfach nur ums “Überleben”, wenn sie nicht von ihren Eltern finanziert werden (in Großstädten ist es nahezu unmöglich nur von Bafög zu leben)und dann Geld für Rente zahlen zu müssen, von der Studenten vermutlich nie was sehen (mal sehr überspitzt ausgedrückt)…?
    Da bleibt nur die private Altersvorsorge, vorausgesetzt man dümpelt nicht noch jahrelang als Praktikant durch die Arbeitswelt und kann sich die private Vorsorge leisten.

    Kommentar by Samsine — 12. August 2010 @ 07:13

  • “Das Geld gibt’s oft brutto für netto.” Student müsste man nochmal sein ;-)

    Kommentar by David — 13. August 2010 @ 08:17

  • @David: stimmt – viele Arbeitnehmer werden dem studentischen Stundenlohn “von damals” hinterher weinen, wenn sie sich den tatsächlichen Stundenlohn im wirklichen Arbeitsleben ausrechnen. Sollte man deswegen auch nie tun ; )

    Kommentar by Samsine — 18. August 2010 @ 16:13

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