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29. September 2010 von Bettina

Vorsorge ohne Vorsicht?

Auf der Insel pflegt man den schönen, alten Spruch: „Don’t put all your eggs in one basket.“ Die Deutschen können mit dieser Lebensweisheit aber offenbar nicht viel anfangen – zumindest dann nicht, wenn es um ihre Altersvorsorge geht. Nach einer Studie, die der britische Lebensversicherer Standard Life in Auftrag gegeben hat, vertraut der Großteil der Bundesbürger bei der privaten Altersvorsorge auf ein oder maximal zwei Produkte.

Immerhin 59 Prozent der Befragten haben bereits Geld für die Altersvorsorge angelegt. Aber fast jeder zweite (48 Prozent) setzt dabei alles auf eine Karte. Mehr als zwei Vorsorgeprodukte haben nur 14 Prozent der Befragten. Und der Grund für diese Strategie, in der keine Risikostreuung stattfindet? Das liebe Geld. Immerhin 45 Prozent der Befragten gaben an, nicht genug Mittel zur Verfügung zu haben, um in mehrere Produkte zu investieren.

Diese Antwort überrascht, wenn man bedenkt, dass moderne Vorsorgeprodukte heute schon für 50 Euro pro Monat zu haben sind. Immerhin 15 Prozent der Befragten waren so ehrlich zuzugeben: sie hätten zwar eine Streuung geplant, aber bisher einfach versäumt, sich darum zu kümmern.

1 Kommentar »

  • Das hat immer wieder die gleiche Ursache – nämlich, dass den Menschen das Wissen um Altersvorsorge und Finanzprodukte im Allgemeinen fehlt…

    Kommentar by Frank — 6. Oktober 2010 @ 14:56

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