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6. Oktober 2010 von Axel

Fatale Zukunftsangst

Niemand wird Walter Riester Integrität absprechen wollen. Noch heute verteidigt er im Gespräch mit Altersvorsorge24 mit Verve und Überzeugung den Umbau des Rentensystems, den er vor zehn Jahren eingeleitet hat. Seit einem Jahrzehnt gibt es so genannte Riester-Produkte. Aus den einstigen Ladenhütern sind echte Renner geworden. Mehr als 14 Millionen Deutsche versichern sich privat und lassen sich dabei vom Staat riestern. Zu Recht kann der ehemalige Bundesarbeitsminister darauf stolz sein.

Die Riester-Rente – aber sicher!

Im Exklusiv-Interview erklärt Ex-Arbeitsminister
Walter Riester, warum die Deutschen keine Angst
vor Armut im Alter haben müssen

zum Interview mit Walter Riester

Seine Schlachten sind nur scheinbar längst geschlagen. Heute aber geht es mehr: Ist die Rente dauerhaft finanzierbar? Wie sicher ist das Umlagesystem in der globalisierten Welt? Wie schaffen wir es, dass in zwanzig Jahren zwei Arbeitnehmer für einen Rentner zahlen – vor zehn Jahren waren es noch vier? Was bedeutet es für unser Altersicherungssystem, wenn wir immer gesünder und älter werden – was auch unser Lebenserwartungsrechner zeigt?

Rentenpolitik verlangt nach Ruhe und einer gewissen Beständigkeit. Stattdessen ist das Thema aber zum Spielball von Politikern geworden, denen Themen zur Polarisierung fehlen. Die ständigen Diskussionen um den Rentenbeginn – tatsächlich oder empfunden – verunsichern die Menschen genauso wie gefühlte Gerechtigkeitslücken, die durch den Medienwald rauschen. So fürchten sich die Deutschen, vor Atomkraft, Stuttgart 21 und der Zukunft, vor der Globalisierung und der Armut im Alter. Diese Ängste lassen sie sich ungern nehmen.

Riester hat auch heute noch mit Recht: Die Berichterstattung zum Thema Altersvorsorge ist zum Teil katastrophal. Das liegt auch an den Lesern und Fernsehzuschauern: sie wollen lieber Boulevard statt wirklicher Infos. Leider ist das Thema Altersvorsorge nun mal keins mit Sexappeal.

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