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30. November 2010 von Valérie

Entscheidung über die Köpfe der Menschen hinweg?

Während die Bundesregierung von der Rente mit 67 offensichtlich felsenfest überzeugt ist, hat die Zeit Berthold Huber, 1. Vorsitzender der IG Metall, ausführlich zu Wort kommen lassen. Und der ist vollkommen entgegen gesetzter Meinung. „Die Rente mit 67 ist eine Sackgasse“, so beginnt der gelernte Werkzeugmacher und studierte Kunsthistoriker seine Abrechnung mit dem Beschluss. Er spricht von Schicht- und Nachtarbeitern, „rampierten Gelenken und ruinierten Nerven“ und der Ungerechtigkeit, die ohnehin bereits darin besteht, dass jemand, der mit 16 ins Arbeitsleben eingetreten ist, genauso lange arbeiten muss wie einer, der dies erst mit 20 tat. Huber zufolge entscheidet der Staat über die Köpfe der Menschen hinweg, er habe sie vergessen und kenne die Welt in den Betrieben nicht. Harte Vorwürfe, die so manchem Bandarbeiter vermutlich aus der Seele sprechen. Ob das noch helfen kann?

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