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9. November 2010 von Bettina

Vorsichtige Anleger, volle Konten

Von wegen die Krise ist vorbei, alles wieder wie gehabt. Der Schock wirkt bei den Verbrauchern offenbar immer noch nach. Seit Anfang 2009 haben die Deutschen Geld gehortet wie nie zuvor seit der Wiedervereinigung, zitiert das Handelsblatt aus einem Bericht der Deutschen Bundesbank.

Stolze 4,8 Billionen haben sie inzwischen auf der hohen Kante. Vor der Krise steckte viel von diesem Geld in Aktien, Aktienfonds und offenen Immobilienfonds. Jetzt liegt es bei Banken, oft in Form von schnell verfügbaren Sichteinlagen. Mancher Berater mag nun stöhnen: Geld auf dem Konto ist fast so schlimm wie Geld unterm Kopfkissen. Aber als Zwischenlösung  – bis sich wieder renditeträchtigere und trotzdem halbwegs sichere Anlagemöglichkeiten auftun – ist diese Variante in Ordnung. Außerdem hat die Bundesbank herausgefunden:  Nicht nur die Bankeinlagen, auch die Ansprüche gegenüber Versicherungen sind deutlich gestiegen.

Geld auf dem Konto statt in Zockerpapieren und die ein oder andere private Rentenversicherung mehr – das wären nicht die schlechtesten Lehren aus der Krise.

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