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13. Januar 2011 von Bettina

Schlechte Nachrichten für Fans der Riester-Rente

Das klingt nach einem echten Schildbürgerstreich. Wenn die Bundesregierung den Garantiezins von Lebensversicherungen tatsächlich zur Jahresmitte wie geplant senkt, darf sie die Riester-Förderung, die sie sonst mit viel Aufwand bewirbt, in manchen Fällen gar nicht mehr anbieten.

Darauf weist Sueddeutsche.de hin, nachdem ein Versicherungsmathematiker sich im Auftrag des Onlineportals über die Zahlen gebeugt hat. Er fand heraus: eine 50-jährige Frau, die in 15 Jahren in Rente geht und einen Neuvertrag abschließt, bekäme bei einem monatlichen Betrag von 100 Euro noch 18405 Euro garantiert ausbezahlt, wenn der Garantiezins bei 2,25 Prozent bleibt. Sinkt er auf 1,75 Prozent, wie Berlin plant, hätte die Frau bei Vertragsende nur noch 17658 Euro an garantierten Zahlungen. Das sind 342 Euro weniger als sie eingezahlt hat. Eine gesetzliche Regelung legt aber fest, dass der Sparer mit einer Versicherung am Ende mindestens null auf null rauskommen muss, damit sie gefördert wird. Das heißt: Nix mit Riester in diesem Fall. Wer also relativ spät anfängt zu riestern und daher wenig vom  Zinsseszins-Effekt profitiert, legt bei niedrigerem Garantiezins am Ende unter Umständen nicht nur drauf, sondern muss auch noch ohne staatliche Förderung auskommen.


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