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12. Januar 2011 von Bettina

Steine, auf die man bauen kann?

Ein paar Monate lang war die Lage vergleichsweise übersichtlich. Nach der Finanzkrise 2008/2009 hatten sich viele Verbraucher am Aktienmarkt die Finger verbrannt, von Fonds und Zertifikaten wollten sie erstmal nichts mehr wissen. Außerdem waren die Zinsen auf historisch niedrigem Niveau. Was lag da näher, als über den Kauf einer Immobilie nachzudenken?

Statt luftiger Versprechungen des Anlageberaters lieber handfeste Steine, auf die man die eigene Altersvorsorge baut? Inzwischen müssen Immobilienkäufer in spe aber schon wieder ins Grübeln kommen. Die Kreditzinsen sind wieder leicht gestiegen, und die Kreditrisiken ebenso. Außerdem wird man dieser Tage durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs daran erinnert, dass der Wohnungskauf auch gewaltig schief gehen kann.  Zwar urteilten die Richter im Skandalfall um die Bausparkasse Badenia im Sinne der geprellten Käufer so genannter Schrottimmobilien. Das Urteil bedeutet aber nur, dass der Streit erneut vor Gericht aufgerollt wird. Ob die Verluste der Käufer je beglichen werden, ist noch lange nicht geklärt. Und nun? Was macht man mit diesen Infos? Am besten akzeptieren, dass es die einfachen Antworten auf die Frage nach der richtigen Anlagestrategie auch 2011 nicht gibt.


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