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10. Februar 2011 von Bettina

Vorsorgen mit gutem Gewissen

Dubiose Immobilienkredite? Lehman-Brothers-Zertifikate? Junk-Bonds? Spätestens seit der Finanzkrise wollen Anleger, die fürs Alter vorsorgen, genauer wissen, wohin ihr Geld fließt. Und immer mehr von ihnen interessieren sich dabei offenbar auch für ethische Fragen.

Einer Studie zufolge, aus der das Handelsblatt zitiert, ist das Volumen nachhaltiger Anlageprodukte in Deutschland allein im Jahr 2009 um fast 70 Prozent auf knapp 13 Milliarden Euro gestiegen. Auch wenn der Anteil der ethischen Anlagen am Gesamtmarkt mit knapp einem Prozent noch sehr gering ist – die Zuwächse sind enorm. Die Bochumer GLS Bank, zum Beispiel, die unter anderem in regenerative Energien und in die ökologische Landwirtschaft investiert, hat im vergangenen Jahr fast 40 Prozent mehr Einlagen von Kunden erhalten als im Vorjahr. Was den Boom bei Ethikbanken noch verstärkt: wer heute mit guten Gewissen investieren will, muss sich nicht mehr zwingend mit mickrigen Renditen zufrieden geben. Inzwischen konkurriert mancher Ethikfonds mit konventionellen Anbietern nicht nur erfolgreich beim Wohlfühlfaktor, sondern längst auch in der Performance.

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