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7. Juni 2011 von Bettina

Ein echter Heimvorteil?

Anleger hierzulande investieren am liebsten in heimische Aktien. Und man kann’s ja verstehen: Lufthansa klingt einfach vertrauter als China Mobile, Sinopec oder Noble Group.  Wie viel genau die Deutschen in Firmen aus dem eigenen Land investieren, lässt sich zwar nicht so leicht ausrechnen, Beobachter schätzen aber Zeit online zufolge, dass diese Investments zwischen 66 und 80 Prozent im Portfolio der Anleger ausmachen dürften. Nur: einen Gefallen tun die Deutschen sich damit nicht. Der Mannheimer Professor für Anlegerverhalten, Martin Weber, hat ausgerechnet, dass man durch diese Strategie im Schnitt ein bis zwei Prozentpunkte Rendite verschenkt. Jetzt könnte man dagegenhalten: Dafür sind diese Investments sicherer. Denn heimische Firmen glaubt man besser einschätzen zu können als ausländische. Aber auch dieses Gefühl trügt oft. Untersuchungen belegen, dass Anleger in der Regel nicht besser über Firmen aus der Heimat informiert sind als über andere.


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